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Frühlingsradtour ab Rothenburg ob der Tauber

Wenn jetzt im Frühling die Wiesen blühen, gibt es kein Halten mehr. Dann geht es raus in die Natur. Da kann die romantische Altstadt von Rothenburg ob der Tauber noch so schön sein. Die erste Radtour steht auf dem Programm. Diese kleine Rundtour bietet traumhaft schöne Naturerlebnisse!
Der Start ist am einfachsten am Bahnhof. Von dort aus führen die Schilder Richtung Colmberg aus der Stadt heraus. Kurz vor Neusitz wählt man die Route nach Colmberg über die Altmühlquelle bei Hornau und folgt damit dem Altmühltalradweg.

Ursprung der Altmühl

Der Hornauer Weiher, Ursprung der Altmühl

Bühende Wiesen

Blühende Wiesen auf der ganzen Strecke

Der Berg hinauf auf die Frankenhöhe sieht bedrohlich aus, aber keine Angst davor! Die kleine Mühe dauert etwa eine Viertelstunde und lohnt sich. Nach der letzten Schiebestrecke ist man in Wachsenberg auf der Höhe angekommen.  Von hier ab kann man die Weiterfahrt entspannt genießen und hier beginnt auch bereits das Gefühl, der hektischen Welt ein wenig entflogen zu sein. Kleine Dörfer und vor allem sehr viel Landschaft stehen jetzt auf der Tagesordnung. Auf der Waldstrecke hinüber nach Linden leuchten die frischen Blätter der Buchen in hellem Grün. Entlang der kleinen Landstraße zum Hornauer Weiher blühen die Wiesen in voller Pracht und wetteifern mit den vielen Obstbäumen am Wegesrand.
Wer bisher noch nicht gehalten hat, sollte das spätestens am Hornauer Weiher tun. An beiden Seiten laden hier Bänke zum Verweilen ein.
Auch wenn ein anderer Bach bereits in den Weiher fließt und der Hirschteich bei Burgbernheim ebenfalls als Altmühlquelle bezeichnet wird, der Hornauer Weiher gilt als Ursprung der Altmühl. Ein schöner Stein am Südufer markiert dies und das kleine Bächlein, das hier den Weiher verlässt, ist zweifellos die Altmühl.

Alte Eiche

Eine gewaltige Eiche kurz vor Colmberg, Naturdenkmal

 

Colmberg

Colmberg, Burgblick auf dem Altmühltalradweg am Golfplatz

Durch die flache Landschaft der Altmühlwiesen fährt man gemütlich weiter. Man kommt durch kleine Orte und sollte ein Auge für die schönen Fachwerkhäuser haben. In Binzwangen wähnt man sich kurz im falschen Teil Bayerns, denn der Zwiebelturm der  St. Sebastian-Cornelius-Cybrian Barockkirche ist ein ungewöhnlicher Anblick in fränkischen Dörfern. Kurz vor dem Ort kann es passieren, dass man einem Golfer auf der Straße begegnet, der zum Abschlag eins des Colmberger Golfplatzes unterwegs ist. Der Platz liegt zu Füßen der Burg und wird derzeit auf eine 18 Loch Anlage erweitert.

 

Der nächste Stopp sieht verlockend aus, will aber erst erobert werden. Die besagte Burg Colmberg ist schon von Weitem zu sehen. Leider liegt sie, wie es sich eben für eine anständige Burg gehört, auf der Anhöhe der Frankenhöhe. Also noch mal durchatmen und rauf geht’s.  Das letzte Stück zu schieben ist keine Schande!

Dafür wird man mit einem herrlichen Ausblick auf das gesamte obere Altmühltal belohnt. Selbstverständlich darf man sich nach der Anstrengung dann auch eine kleine Einkehr gönnen. Je nach Wetter bieten sowohl der Burginnenhof mit Biergarten als auch die Innenräume mit echtem Burgambiente dazu Gelegenheit.

Zum Übernachten war die erste Etappe dann doch zu kurz und so geht die Fahrt in flottem Tempo weiter bergab. Wer will,  dreht in Colmberg noch eine  Runde durch den Ort und wirft einen Blick auf die Störche, die in der Nähe der Kirche ihr luftiges Domizil erbaut haben. Im Informationszentrum Frankenhöhe, gleich gegenüber der Kirche, kann man sich in der Ausstellung über den Naturpark Frankenhöhe auf dem Landschaftsrelief die Radrunde ansehen, die man bereits gefahren ist.
In der Tourist Information Romantisches Franken gibt es viele tolle Tipps für Radler und Sehenswertes in der ganzen Region.

Wie es sich für einen Ort mit Burg gehört, liegt Colmberg an der Burgenstraße von Mannheim nach Prag. Entlang dieser Route, die in diesem Gebiet von Ansbach nach Rothenburg führt, verläuft auch eine Radroute. Diese kann man nun für den Rückweg nach Rothenburg ob der Tauber nutzen.
Die Strecke von Colmberg zurück nach Rothenburg ob der Tauber führt am zweiten Teil des Golfplatzes vorbei. Über kleine Straßen und Wirtschaftswege, durch Wiesen, auf denen Pferden und Angusrinder weiden,  rollt man durch das obere Altmühltal. Bei Aidenau führt dann eine kleine, aber heftige Steigung wieder hinauf auf den Höhenzug der Wasserscheide. Die Fahrt durch den Wald ist erfrischend wohltuend. Kurz vor Neusitz kreuzt der Wanderweg „Europäische Wasserscheide“ den Radweg Burgenstraße.

Europäischer Wasserscheideweg

Der Europäische Wasserscheideweg ist gut beschildert.

Aber dann geht die Radtour mit einer flotten Bergabfahrt ihrem Ende entgegen. Rothenburg ob der Tauber ist bald erreicht und war der Ausgangspunkt einer wunderschönen Frühlingsfahrt.
Ach ja, diese Tour ist etwa 52 km lang und damit eine schöne Tagestour.

 

 

Regina Bremm

Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich in Colmberg im Romantischen Franken. Für dieses schöne Gebiet, zu dem auch Rothenburg ob der Tauber gehört, bin ich beruflich beim gleichnamigen Tourismusverband tätig. Die Freizeit gehört der Familie und sportlichen Aktivitäten, allen voran dem Golfspielen. Mit einem Golfplatz am Wohnort ist das eine wunderbare Form der Bewegung, die niemals langweilig wird und bei fast allen Wetterlagen möglich ist. Auch mit dem Rad oder zu Fuß sind wir gerne in der Umgebung unterwegs. Rothenburg ob der Tauber mit seiner schönen Altstadt gefällt mir immer wieder aufs Neue - egal, ob bei einem Ausflug mit Besuchern in die Altstadt, beim Lichterlauf oder während des Weihnachtsmarkts. Auch zu einem Spaziergang durch die Weinberge oder in das zauberhafte Wildbad sage ich nicht Nein! www.romantisches-franken.de/

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Rothenburg – ein Wintermärchen

Die in diesem Jahr sehr grün ausgefallene Saison der Weihnachtsmärkte ist kaum vorbei und schon kommt er, der Schnee.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist es plötzlich weiß geworden. Das Wintermärchen hat sich eben etwas verspätet, aber es ist da.
Die Landstraße nach Rothenburg, die vor wenigen Tagen noch fast sommerlich wirkte, liegt jetzt einer weißen Landschaft und die Straßenverhältnisse, vor allem in der Frankenhöhe, verlangen eine vorsichtige Fahrweise.

Auf dem Parkplatz erwartet uns netterweise eine defekte Parkuhr. Wir nehmen das als verspätetes Weihnachtsgeschenk der Stadt dankbar an und machen uns auf den Weg in die Altstadt.
Wer geht bei solch einem Schneegestöber wohl freiwillig außer Haus, denken wir uns, aber Pustekuchen. Wir sind bei weitem nicht allein. Einheimische unGäste aus aller Welt  schlendern dick vermummt durch die Straßen, vertreiben sich die Zeit und machen Einkäufe. Lustig sehen die Japaner aus, die ihre Mundschutzmasken als Schutz gegen das Schneegestöber nutzen.

Ein kleiner Stopp auf dem Weg zum Plönlein führt uns in die Bäckerei Strifler. Hier gibt es die allerbesten Rothenburger Schneeballen. Einfach nur mit Puderzucker, so simpel, so gut.

Wir sind wieder einmal mit Gästen unterwegs und gehen weiter in Richtung Spital. An der Reichsstadtfesthalle besteigen wir die Stadtmauer , die in diesem Bereich der Stadt und noch dazu bei diesem Wetter ganz allein uns gehört.
Der  Wehrgang ist an solchen Tagen ideal, denn er ist nicht nur absolut romantisch, sondern dank der Überdachung auch  geschützt vor dem Schneegestöber.

Rothenburger Stadtmauer im Schnee

Gut bedacht auf der Rothenburger Stadtmauer

Und da haben wir unser Wintermärchen im Blick.
Die Treppen und Winkel der Stadtmauer mit Blicken hinab ins Taubertal sind immer wieder schön.

In der Mauer finden sich überall Steine mit den Hinweisen auf die Spender, die geholfen haben, die Mauer wieder aufzubauen.
Ihnen allen sei Dank dafür.
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Ein wenig später liegt uns das Taubertal zu Füßen. Der Fluss ist kaum zu sehen, aber wir wissen ja, dass er da ist. Die Silhouette der Stadt ist aber auch ein schöner Anblick.

Blick auf die Stadt über die schneebedeckte Mauer

Die schneebedeckte Stadtmauer.

Zum  Abschluss unseres Stadtmauerspazierganges folgt noch ein Foto vor dem Burgtor und ein kleiner Schwenk zu Käthe Wohlfahrt.

Schön war’s mal wieder!

Vor dem Burgtor

Vor dem Burgtor

Regina Bremm

Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich in Colmberg im Romantischen Franken. Für dieses schöne Gebiet, zu dem auch Rothenburg ob der Tauber gehört, bin ich beruflich beim gleichnamigen Tourismusverband tätig. Die Freizeit gehört der Familie und sportlichen Aktivitäten, allen voran dem Golfspielen. Mit einem Golfplatz am Wohnort ist das eine wunderbare Form der Bewegung, die niemals langweilig wird und bei fast allen Wetterlagen möglich ist. Auch mit dem Rad oder zu Fuß sind wir gerne in der Umgebung unterwegs. Rothenburg ob der Tauber mit seiner schönen Altstadt gefällt mir immer wieder aufs Neue - egal, ob bei einem Ausflug mit Besuchern in die Altstadt, beim Lichterlauf oder während des Weihnachtsmarkts. Auch zu einem Spaziergang durch die Weinberge oder in das zauberhafte Wildbad sage ich nicht Nein! www.romantisches-franken.de/

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Rothenburger Lichterlauf

Am Abend des ersten November ist es üblicherweise kalt und ungemütlich draußen.  Kein Grund also, um einen Spaziergang durch die Altstadt zu unternehmen. Wir machen uns trotzdem auf den Weg nach Rothenburg ob der Tauber.
Spazierengehen wollen  die vielen Menschen, die an diesem Abend nach Rothenburg kommen, nicht. Sie wollen rennen! Und zwar schnell und durch die beleuchteten Gassen der Stadt. Es ist der Abend des Rothenburger Lichterlaufes.

Kaum zu glauben, was an diesem Tag in der Stadt los ist.
Da wir mit Freunden verabredet sind, lasse ich mich auf der Rathaustreppe nieder. Ein Platz, an dem man sich auf jeden Fall finden kann. Hier herrscht ein buntes und fröhliches Durcheinander. Die Touristen staunen nicht schlecht, denn was sie heute erleben, ist keine beschauliche Altstadt, sondern das pralle Leben. Eine kleine Gruppe  Japaner sitzt auf der Treppe und knabbert an
ihren Schneeballen während die Familie daneben in den Sporttaschen wühlt und nach der Ausstattung für die Kinder sucht.
In der großen Zahl der Sportler fallen die Touristen kaum auf, sorgen aber für ein Multi-Kulti-Flair auf dem Marktplatz. Friedlich und  kribbelig, wie bei einem sportlichen Großereignis eben.
Von dem gleichzeitig stattfindenden Märchenzauber zeugt nur der Stadtführer im historischen Gewand, der zu einem Märchenbummel einlädt. Einige folgen seinem Ruf, aber die meisten sind mit Anziehen, Aufwärmen und vor allem natürlich mit Reden beschäftigt.

Lichterlauf_Start
Die  Menschen sind aus der gesamten Umgebung zusammengekommen, kennen sich, schwatzen und lachen und genießen den Abend.  Musik in voller Lautstärke und die Ansagen der Moderatoren machen ordentlich Stimmung und begleiten die ersten jungen Läufer.

Feuershow beim Rothenburger Lichterlauf

Feuershow beim Rothenburger Lichterlauf

Auch unsere Freunde aus Ansbach sind inzwischen gekommen. Gerade noch rechtzeitig um die Feuershow zu sehen, die auf dem Marktplatz gerade beginnt.  Sie sind ziemlich platt über die gute Stimmung in der Stadt.
Höhepunkt ist endlich der Start des Hauptlaufes. Es ist mittlerweile dunkle Nacht, aber die Fackeln erleuchten die Strecke für die Läufer und Radfahrer sorgen an der Spitze dafür, dass sich keiner verirrt.

Lichterlauf_Ziel

Alle Nichtläufer, und das sind auch sehr viele, säumen die Gassen und feuern die Läufer an. Die ersten rennen wie der Blitz, die letzten ernten den Applaus fürs Durchhalten. Wir schlendern gemeinsam zum Burggarten und genießen zunächst dort den Blick auf die Läufer. Dann geht es weiter zur Sparkasse, wo fleißig Klappern verteilt werden, mit denen heftiger Krach gemacht wird.
Mit einer gemütlichen Einkehr wird der Abend beendet. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Regina Bremm

Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich in Colmberg im Romantischen Franken. Für dieses schöne Gebiet, zu dem auch Rothenburg ob der Tauber gehört, bin ich beruflich beim gleichnamigen Tourismusverband tätig. Die Freizeit gehört der Familie und sportlichen Aktivitäten, allen voran dem Golfspielen. Mit einem Golfplatz am Wohnort ist das eine wunderbare Form der Bewegung, die niemals langweilig wird und bei fast allen Wetterlagen möglich ist. Auch mit dem Rad oder zu Fuß sind wir gerne in der Umgebung unterwegs. Rothenburg ob der Tauber mit seiner schönen Altstadt gefällt mir immer wieder aufs Neue - egal, ob bei einem Ausflug mit Besuchern in die Altstadt, beim Lichterlauf oder während des Weihnachtsmarkts. Auch zu einem Spaziergang durch die Weinberge oder in das zauberhafte Wildbad sage ich nicht Nein! www.romantisches-franken.de/

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60 Jahre Burgenstraße

Burgen und Schlösser sind der Dauerbrenner bei den Sehenswürdigkeiten, die man sich als Tourist gerne anschaut. Die mächtigen Wehrmauern, Türme und Verteidigungsanlagen imponieren uns auch heute noch.
Kein Wunder, dass der Verein Die Burgenstrasse so erfolgreich ist. Bereits vor sechzig Jahren haben sich die Orte zusammengeschlossen, in denen Wehranlagen zur Verteidigung der Stadt, Burgen und Schlösser zu besichtigen sind. Und wen wundert es? Welche Stadt liegt selbstverständlich an der Burgenstraße? Rothenburg ob der Tauber natürlich!
Die heutige Route verläuft von Mannheim nach Prag. Erste Station in Bayern, sorry im Romantischen Franken natürlich, ist Rothenburg ob der Tauber.
Die nächsten Orte sind Colmberg, Ansbach und Lichtenau.

Burg Colmberg

Früher verfeindet – heute in guter Nachbarschaft – Burg Colmberg

Die ehemalige Hohenzollernburg Colmberg, wird heute sehr friedlich als Hotel und Restaurant bewirtschaftet. In früheren Zeiten jedoch waren die Ritter der Burg eher unbeliebt und nahmen angeblich auch schon mal die Rothenburger Ratsherren gefangen. Selbst Graf Tilly gelang es nicht die Burg zu erobern.  Das übernehmen heute viele Gäste, die dort einkehren um im Rittersaal zu feiern, im Biergarten zu sitzen oder von ihrem Zimmer aus den Ausblick eines Burgherrn zu genießen.
In Ansbach ist die ehemalige Hohenzollernresidenz auch heute noch Regierungssitz, allerdings von der Regierung von Mittelfranken. 27 wunderbare Prunkräume der Markgrafen und ein Museum sind für Besucher geöffnet. Besonders schön ist der gegenüberliegende Hofgarten.
Die Burganlage von Lichtenau ist beeindruckend und schließt den Reigen der Orte an der Burgenstraße im Romantischen Franken.

Die Fanfarenbläser des Historischen Festspiels "Der Meistertrunk"

Die Fanfarenbläser des Historischen Festspiels „Der Meistertrunk“

Zur großen 60 Jahr Feier hatte der Verein Burgenstraße e.V. ins Wildbad Rothenburg ob der Tauber eingeladen. Die Tagungsstätte mit den wunderbaren Aussenanlagen bot einen perfekten Rahmen für die Festlichkeiten. Die Bläser des Historischen Festspiels „Der Meistertrunk“ bauten sich mit den wunderbaren Kostümen auf der Treppe auf und schmetterten ihre Fanfaren zu den Festreden. Ein tolles Bild! Der folgende sommerliche Grillabend unter schattigen Bäumen war ein Genuss!

 

Das Wildbad Rothenburg ob der Tauber

Das Wildbad von Rothenburg ob der Tauber

Die meisten der Besucher kannten die Stadt bereits, aber das Wildbad war ihnen bisher verborgen geblieben. Kein Wunder, denn die idyllische Lage direkt an der Tauber, zu Füßen der Stadt findet man nur, wenn man direkt danach sucht. Die Begeisterung über das schöne Gebäude war dafür umso größer. Der Hausherr, Pfarrer Dersch, zeigte in einer kleinen sehr unterhaltsamen Führung einen Teil des Gebäudes. Der Festsaal, wunderbare Treppenhäuser, die Tauberbrücke, Jugendstilfenster und die Geschichte des Erbauers Friedrich von Hessing faszinierten die Besucher.

 

Wer das Wildbad unter einem besonderen Blickwinkel besichtigen möchte, hat am Tag des offenen Denkmals am 14. September, der in diesem Jahr unter dem Motto „Farbe“ steht, Gelegenheit dazu. „Die bunten Fenster im ehemaligen Kurhotel“ sind Thema einer Sonderführung von Pfarrer Dersch. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr unter den Arkaden an der Tauber.

Herzlichen Dank an die Burgenstrasse und das Team vom Wildbad für das schöne Fest!

 

 

 

Regina Bremm

Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich in Colmberg im Romantischen Franken. Für dieses schöne Gebiet, zu dem auch Rothenburg ob der Tauber gehört, bin ich beruflich beim gleichnamigen Tourismusverband tätig. Die Freizeit gehört der Familie und sportlichen Aktivitäten, allen voran dem Golfspielen. Mit einem Golfplatz am Wohnort ist das eine wunderbare Form der Bewegung, die niemals langweilig wird und bei fast allen Wetterlagen möglich ist. Auch mit dem Rad oder zu Fuß sind wir gerne in der Umgebung unterwegs. Rothenburg ob der Tauber mit seiner schönen Altstadt gefällt mir immer wieder aufs Neue - egal, ob bei einem Ausflug mit Besuchern in die Altstadt, beim Lichterlauf oder während des Weihnachtsmarkts. Auch zu einem Spaziergang durch die Weinberge oder in das zauberhafte Wildbad sage ich nicht Nein! www.romantisches-franken.de/

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Radfahren zwischen Main und Donau

 

Tauber Altmühl Radweg

Radfahren auf dem Tauber Altmühl Radweg

Zwischen dem Main und der Donau liegt Rothenburg ob der Tauber. Zumindest für Radfahrer ist das eine klare Sache

Der Tauber Altmühl Radweg verbindet die zwei beliebten Flüsse miteinander und gehört damit zu den schönsten Radwegen Deutschlands. Die 345 km lange Fahrt entlang der Tauber und der Altmühl ist deshalb besonders schön, weil die zwei Flussläufe von vielen kleinen Orten und Städten gesäumt werden. Kaum Industrie und viel Landschaft sind weitere Pluspunkte des Weges.

Und was liegt mittendrin? Rothenburg ob der Tauber natürlich!
Wir kommen vom Taubertalradweg und sehen, dass die Stadt ihrem Namen alle Ehre macht, denn sie liegt tatsächlich ob der Tauber. Die schöne Stadtsilhouette können wir in aller Ruhe von unten bewundern.

Biergarten in Rothenburg

Verdiente Pause im Biergarten

Uns wird aber schnell klar, was die Europäische Wasserscheide für Radfahrer bedeutet.
Jetzt heißt es, kräftig bergauf strampeln.

Aber es sieht beeindruckender aus, als es dann tatsächlich ist. Die Trainierten wählen einen kleinen Gang und die Gemächlichen erreichen schiebendender Weise die Anhöhe.

Zum Glück gibt es in Rothenburg reichlich Auswahl an Einkehrmöglichkeiten. Für uns ist der Biergarten am Rödertor strategisch gut gelegen, denn von dort aus geht es später weiter in Richtung Altmühl.

Viele der Radtouristen, denen wir auf der Strecke begegnet sind, kommen zum ersten Mal nach Rothenburg und nutzen die Gelegenheit für eine Übernachtung und einige Besichtigungen. Sehenswertes und Einkehrmöglichkeiten bietet die Stadt ja reichlich und alle sind fasziniert von der schönen Altstadt.
Für uns geht die Fahrt heute jedoch weiter und nun kommt auch der zweite Teil der Wasserscheidenquerung ins Spiel. Noch sind wir nämlich auf der nördlichen Seite dieser Europäischen Trennlinie.
Die Bäche, die aus der Frankenhöhe bei Rothenburg in die Tauber fließen, landen schließlich über den Main in der Nordsee. Doch schon nach wenigen Kilometern ändert sich das.

Für Radfahrer bedeutet das einen weiteren, kurzen, steilen Anstieg hinauf auf die Frankenhöhe. Auf dem Altmühltalradweg queren wir bei Wachsenberg dann endlich die Wasserscheide und von nun an geht die Fahrt wieder stetig bergab. Wir folgen jetzt dem Wasser der Altmühl (zumindest gedanklich) bis in die Donau.




Regina Bremm

Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich in Colmberg im Romantischen Franken. Für dieses schöne Gebiet, zu dem auch Rothenburg ob der Tauber gehört, bin ich beruflich beim gleichnamigen Tourismusverband tätig. Die Freizeit gehört der Familie und sportlichen Aktivitäten, allen voran dem Golfspielen. Mit einem Golfplatz am Wohnort ist das eine wunderbare Form der Bewegung, die niemals langweilig wird und bei fast allen Wetterlagen möglich ist. Auch mit dem Rad oder zu Fuß sind wir gerne in der Umgebung unterwegs. Rothenburg ob der Tauber mit seiner schönen Altstadt gefällt mir immer wieder aufs Neue - egal, ob bei einem Ausflug mit Besuchern in die Altstadt, beim Lichterlauf oder während des Weihnachtsmarkts. Auch zu einem Spaziergang durch die Weinberge oder in das zauberhafte Wildbad sage ich nicht Nein! www.romantisches-franken.de/

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Lotosgarten in Rothenburg ob der Tauber

 

Leyk Lichthaus

Lichthäuser von Leyk

Schöne Erinnerungen an ein kurzes Eintauchen in eine fremde Welt sind doch auch etwas für die Rubrik „Besondere Erlebnisse im Urlaub“. Und dahin gehört auch mein Tipp, für den man allerdings noch bis zum April warten sollte.
Das romantische Rothenburg ob der Tauber ist auch eine moderne Stadt mit einem ganz normalen Industriegebiet. Wer hierher kommt, meint, die Romantik sei nun beendet.
Steine , Wasser und Pflanzen
Aber weit gefehlt. In einer Kurve weist das Schild in Richtung Lotosgarten und am Ende des Weges liegt ein Parkplatz, bei dem bereits die Gartengestaltung erahnen lässt, dass hier mehr zu erwarten ist.
Jetzt im März erwacht die  Winterruhe langsam zu neuem Leben. Wasserläufe werden wieder befüllt, Pflanzen geschnitten und die Sitzplätze wieder hergerichtet. Ab April beginnt mit der aufkeimenden Vegetation  wieder die schönste Zeit im Garten. Noch ist Winterpause, der Garten kann ab dem 18.04.2014 wieder besichtigt werden.

 

Eingang zum Lotusgarten

Eingang zum Lotosgarten

 

Ein geschwungener Weg über eine kleine Brücke, Rasenflächen und Fahnen wirken einladend. Also rein geht’s.
Der Eingang zum Shop der Firma Leyk führt die Souvenirfreunde direkt hinein ins Paradies der kleinen Lichthäuser. Aber stopp! Genau dort am Eingang gibt es an der Kasse die kostenlosen Zugangschips für ein blaues (nur von außen zugängliches), großes indisches Tor. Also wieder hinaus aus dem Shop und den Chip einwerfen.

 

Dann schaltet man ganz gemächlich drei Gänge herunter und lässt sich vom Zauber des asiatischen Lotosgartens entführen. Kleine Wege, Wasser, Steine, schöne Pflanzen und versteckte Plätze laden zum Verweilen ein. Zentraler Punkt ist die rote Brücke, die über einen kleinen Bach führt, der sich durch den gesamten Garten schlängelt.

Lotusgarten mit Brücke

 

Das Schöne am Lotosgarten sind die vielen, unterschiedlich großen und liebevoll gestalteten Sitzplätze, in denen man sich niederlassen kann. Im angeschlossenen Café gibt es Getränke und kleine Gerichte. Die holt man sich selbst und nimmt sie mit zum ausgewählten Lieblingsplatz im Garten. Man sollte sich Zeit nehmen und in aller Ruhe die schöne Stimmung genießen.

Streichelkiefer

Streicheln erlaubt!
Eine Streichelkiefer mit weichen Nadeln steht vor einer Terrasse.

Nachdem man die Atmosphäre genossen hat und sich so richtig wohlfühlt, kann man sich am Ende ja doch noch ganz entspannt in den Shop stürzen und für die Liebsten daheim ein kleines Häuslein aussuchen.
Für Neugierige ist auch ein Blick in die Werkstatt interessant, in der in liebevoller Handarbeit die kleinen Häuser bemalt werden.

In jedem Fall ist der Lotosgarten für mich so schön, dass ich auch als Einheimische immer wieder gerne dorthin komme. Jedes  Mal bezaubert mich er mich aufs Neue und passt damit bestens ins Bild der romantischen Altstadt von Rothenburg ob der Tauber.

 

Regina Bremm

Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich in Colmberg im Romantischen Franken. Für dieses schöne Gebiet, zu dem auch Rothenburg ob der Tauber gehört, bin ich beruflich beim gleichnamigen Tourismusverband tätig. Die Freizeit gehört der Familie und sportlichen Aktivitäten, allen voran dem Golfspielen. Mit einem Golfplatz am Wohnort ist das eine wunderbare Form der Bewegung, die niemals langweilig wird und bei fast allen Wetterlagen möglich ist. Auch mit dem Rad oder zu Fuß sind wir gerne in der Umgebung unterwegs. Rothenburg ob der Tauber mit seiner schönen Altstadt gefällt mir immer wieder aufs Neue - egal, ob bei einem Ausflug mit Besuchern in die Altstadt, beim Lichterlauf oder während des Weihnachtsmarkts. Auch zu einem Spaziergang durch die Weinberge oder in das zauberhafte Wildbad sage ich nicht Nein! www.romantisches-franken.de/

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Winterspaziergang an der Riviera

Wintersonne an der Riviera in Rothenburg ob der Tauber

Sonnenbad an der Riviera

Der Winter ist in unseren Breitengraden etwas für warme Socken, Mützen und Schals.

Derart ausgerüstet starten wir an einem schönen Dezembertag  zu einem Ausflug nach Rothenburg.
Als Bewohner einer sogenannten Umlandgemeinde nutzt man die romantische Stadt schließlich auch  gerne für die Freizeit.
Wir haben Familienbesuch aus Kalifornien und Niederbayern und wollen etwas Schönes gemeinsam unternehmen. Von Colmberg aus ist es nur ein Katzensprung und jedes Mal, wenn sie bei uns zu Besuch sind, steht auch Rothenburg auf der Wunschliste.

Das Wildbad

Wer sich in der Stadt auskennt, der weiß, wie viele wunderbare ruhige Ecken es dort gibt.
Zu unseren Lieblingsspaziergängen gehört ohne Frage die Runde durch das Wildbad und anschließend durch die Weinberge bis hinauf in die Stadt.

Wildbad Rothenburg ob der Tauber

Das Wildbad

 

Die unscheinbare Treppe gegenüber dem Spitaltor ist der Einstieg in eine höchst romantische Welt. Fast wie in einem Märchen führt der Weg hinunter ins Wildbad, zu dem imposanten Märchenschloss, das an den Hang des Taubertales gebaut ist. Einst war es Kurort, dann eine Klinik für Orthopädie von Friedrich von Hessing und ist heute ein Tagungshaus der Evangelischen Kirche.

Pilgerherberge Gipsmühle

Die Gipsmühle – Pilgerherberge an der Tauber

Ganz und gar versteckt befindet sich auf dem Gelände übrigens auch eine Pilgerherberge, die in der alten Gipsmühle für Jakobspilgerer direkt an der Tauber neu hergerichtet wurde. Dort würde es uns auch gefallen, aber da wir keine Pilger sind, müssen wir weiterziehen.
Oder vielleicht doch? Schließlich kommen wir ja aus Colmberg und das liegt am Mittelfränkischen Jakobsweg von Nürnberg nach Rothenburg. Egal, wir brauchen an diesem strahlenden Tag kein Bett und ziehen weiter.

Die Tauber

Die Tauber mit Wehr- allerdings im Sommer

 

 

Entlang der plätschernden Tauber führt uns der hübsche Weg vorbei am Wildbad zurück in Richtung Rothenburg.

 

Unterhalb der Stadtmauer mit Blick auf das Taubertal, genau dort, wo der Weinberg liegt, scheint die Sonne direkt an den Hang.

Dass die Weinreben diesen Standort lieben, ist sonnenklar, denn es wird hier angenehm warm. Spätestens jetzt versteht man, warum die Einheimischen dieses Fleckchen Riviera nennen.

Die romantische Stadt wacht über uns, die Sonne scheint ins Gesicht, was will man mehr?

DIe Riviera von Rothenburg

Der Weinberg liegt auf der Sonnenseite der Stadt

Der Glockenwinzer hat sich die Mühe gemacht und im Weinberg Tafeln mit Hinweisen auf die Rebsorten aufgestellt. An einer Mauer kann man verschiedene Gesteinssorten sehen, die sich auf das Aroma des Weines auswirken. Im Sommer werden hier Führungen unter dem Motto „Stein und Wein“ angeboten, aber im Winter herrscht Ruhe.
Die haben wir gesucht und gefunden und auf einer Bank die wärmenden Strahlen der Wintersonne in vollen Zügen genossen. Mütze und Schal konnten wir getrost ausziehen. Wir saßen lange dort und haben viel miteinander geredet.

 

Kaum ist die Sonne jedoch verschwunden, wird es ganz schnell wieder Winter und es wird höchste Zeit für eine gemütliche Einkehr in eine warme Wirtsstube.  Und Gott sei Dank, gibt es dafür ja genügend Auswahl in der Stadt.

 

 

Regina Bremm

Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich in Colmberg im Romantischen Franken. Für dieses schöne Gebiet, zu dem auch Rothenburg ob der Tauber gehört, bin ich beruflich beim gleichnamigen Tourismusverband tätig. Die Freizeit gehört der Familie und sportlichen Aktivitäten, allen voran dem Golfspielen. Mit einem Golfplatz am Wohnort ist das eine wunderbare Form der Bewegung, die niemals langweilig wird und bei fast allen Wetterlagen möglich ist. Auch mit dem Rad oder zu Fuß sind wir gerne in der Umgebung unterwegs. Rothenburg ob der Tauber mit seiner schönen Altstadt gefällt mir immer wieder aufs Neue - egal, ob bei einem Ausflug mit Besuchern in die Altstadt, beim Lichterlauf oder während des Weihnachtsmarkts. Auch zu einem Spaziergang durch die Weinberge oder in das zauberhafte Wildbad sage ich nicht Nein! www.romantisches-franken.de/

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