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Rothenburg ob der Tauber in modernen Medien

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Zugegeben: das ist jetzt nicht der klassische Blogeintrag, den man so erwartet. Aber als ich im Sommer für das Toppler Theater einige kleine Trailervideos bearbeiten und auf Youtube hochladen musste, kam einfach die Frage auf: Was gibt es eigentlich über Rothenburg ob der Tauber alles „im Netz“ zu finden. Und ich war überrascht, wie viel es doch zu sehen und lesen gibt. Und diese Erkenntnisse möchte ich heute einfach mal weitergeben. Eine Art Link-Liste zum selber stöbern, als Ausgangspunkt zum Entdecken.

My Trip to Rothenburg – das moderne Tagebuch der Touristen

Wer tagsüber einmal über den Marktplatz, die Galgengasse oder Schmiedgasse läuft der weiß: man kann nicht jedem Fotoapparat ausweichen. In irgendeinem Schnappschuss wird man abgebildet sein und im heimischen Familienalbum verewigt. Durch die Verbreitung von Smartphones, Tablets und günstigen Videokameras, geschieht das nun auch immer häufiger online.

Eine breite Öffentlichkeit erreichen diese Videos natürlich selten. Wenn aber professionelle „Youtuber“ ein Video zu Rothenburg veröffentlichen, sieht das schon anders aus. Da wird der private Ausflug kommentiert, dokumentiert und in zuschauerfreundliche Häppchen aufgeteilt.

Besondere Beliebtheit erfreut sich Rothenburg auch bei amerikanischen Expats und Austauschstudenten, die ihr neues Leben in Deutschland im Netz dokumentieren. Schneeballen, Kriminalmuseum und deutsches Essen sind wie immer im Mittelpunkt.

Die Klassiker- Publikumsmagneten

Aber man findet natürlich auch etliche Videos zu den echten Rothenburg-Klassikern: Meistertrunk, Reichsstadttage und dem Weihnachtsmarkt. Das mittelalterliche bzw. romantische Rothenburg, wie man es kennen und lieben gelernt hat. Ist also gerade mal kein Pfingsten, warum dann nicht einfach im Netz den Heereszug des Vorjahres ansehen?

Oder, um mal so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen, virtuell über den Weihnachtsmarkt schlendern. Zugegeben: einige Videos können dabei für den Einheimischen ganz schön kitschig wirken:

Videos zu den klassischen Themen Rothenburgs werden übrigens oft von Beteiligten und Einheimischen erstellt – oder von professionellen Marketingfirmen und Fernsehsendern. Ein bisschen stöbern lohnt also!

Historisches Rothenburg

Aber es muss ja nicht immer um Kommerz und das hier und jetzt gehen. Auf Youtube wird es auch mal historisch. Ein Blick auf die Geschichte Rothenburgs, auf dunklere Zeiten und das, was bis heute so dazwischenlag. Allerdings sind diese Videos schwer zu finden.

Wer sich aber wirklich Zeit nimmt und auch mal kreative Suchwörter eingibt, sich mal hinter die erste Vorschlagsseite begibt, der wird belohnt. Eindrücke aus einer anderen Welt, in der die Zeit stehen geblieben ist:

Film, Fernsehen und Computerspiele

Dass Rothenburg häufig in kleinen Fernsehberichten auftaucht, dürfte jedem Einheimischen bekannt sein. Dass Rothenburg aber auch eine beliebte Filmkulisse war, weiß die jüngere Generation wohl schon nicht mehr. Eine umfassende Liste der Filme mit Rothenburg-Kulisse findet man schon auf der Wikipedia-Seite zu Rothenburg. Ein Klassiker: Zwanzig Mädchen und die Pauker: Heute steht die Penne Kopf:

Richtig interessant wird es bei Computerspielen. Ja, auch hier diente Rothenburg schon als Kulisse. Und zwar in einem echten Klassiker der Spielegeschichte. In „The Secret of Monkey Island“ ist der Plönlein an prominenter Stelle eingeflossen (hier die Vergleichsbilder: http://imgur.com/n0gugLB). Und wer hätte es gedacht: auch das hat schon Mitglieder des Adventure-Treff-Vereins zu einem Besuch von Rothenburg bewegt:

So viel zu entdecken

Man könnte die Liste an Links hier endlos fortsetzen, skurrile und einzigartige Videos, Webseiten und Fotos zu Rothenburg ob der Tauber finden. Das Netz ist voll mit interessanten Sachen rund um unsere romantische Stadt. Ich lade Sie ein zu suchen und zu finden. Es gibt viel zu entdecken!

Marian Jaworski

Mein Name ist Marian Jaworski. Geboren wurde ich 1981 in Rothenburg ob der Tauber und ging hier auch zur Schule. Nach meinem Hochschulabschluss der Neueren und Neuesten Geschichte, fränkischen Landesgeschichte und politischen Theorie und Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, zog es mich erneut in meine Heimat zurück. Seit 2010 arbeite ich für das Toppler Theater. Zunächst als Regieassistent tätig, bin ich mittlerweile auch für Teile der Organisation und des Marketings zuständig.

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