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„Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“

Der Titel des phantastischen Theaterstücks von Christian Dietrich Grabbe aus dem Jahre 1822 könnte Motto sein für das Programm des Toppler Theaters in der Vergangenheit und auch wieder im kommenden Jahr.

Wir vom Theater bereiten die 8. Saison vor. Wieder mit Bedacht als unterhaltsames Sommertheater. Was man sonst vielfach als Besucher der Metropolen auf deren Bühnen findet, gibt es hier in Rothenburg. So wollen wir auch 2015 unserem Publikum wieder Scherz, Satire, Ironie – verbunden mit tieferer Bedeutung nahe bringen. Die Stücke „Wir lieben und wissen nichts“ und „Der dressierte Mann“, die auf dem neuen Spielplan stehen, folgen diesem Motto und haben erst kürzlich in Hamburg und Berlin und anderen Orten begeistert.

Doch wir haben im Unterschied zu vielen großen Theatern für das Publikum eine Dreingabe: Unsere einmalige, weil so schön historische Umgebung, die die Besucher empfängt und einstimmt, bevor das Spiel beginnt.

Dass wir uns als Theater bewiesen haben, wird seit zwei Jahren durch die staatliche Förderung anerkannt. Es ist aber Zeit, den Beispielen in unserer Nachbarschaft – Schwäbisch Hall sei genannt – und der Mehrzahl der nichtstaatlichen Theater in Deutschland zu folgen und einen Förderverein zu etablieren. Nachdem es bereits eine beträchtliche Zahl von namhaften Unterstützern gibt, sollte dieser Kreis und seine Hilfe ihren angemessenen Rahmen erhalten.

In der Präambel zur Vereinssatzung heißt es: „Am 25. Februar des Jahres 2015 schließt sich ein Kreis von Freundinnen und Freunden des Toppler Theaters aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um den Bestand des im Jahre 2008 … begründeten Toppler Theaters für die Zukunft zu sichern.“ Als wesentliches Ziel des Vereins wird genannt: „die Arbeit des Theaters ideell und materiell zu unterstützen. Darüber hinaus versteht er sich als Bindeglied zwischen dem Theater und der Öffentlichkeit.“

Es ist Ansporn und gibt uns bei unserer ehrenamtlichen Arbeit „Spielraum“ im Wortsinne, wenn wir finanziell gefördert werden. Doch die Möglichkeiten der Unterstützung sind vielfältig: Kostüme und Bühnenbild brauchen Sachbeiträge, unsere Akteure müssen untergebracht werden. Die Betreuung der Gäste vor und nach den Vorstellungen erhöht den Theatergenuss, macht aber viel Arbeit. Und eine riesige Hilfe ist es, wenn man Mitarbeiter, Kollegen und Freunde zu einem Besuch bei uns bewegt oder gar einlädt.

Interessiert, dem Förderverein beizutreten?

Gründungsversammlung ist am 25. Februar, 20 Uhr, Hotel Schranne, Rothenburg ob der Tauber.

Publikum (2)

Publikum vor dem Toppler Theater

Erich Landgraf

Ich bin ERICH LANDGRAF, in Münster/Westfalen geboren, in Weimar aufgewachsen, seit 1971 im westlichen Mittelfranken und seit 1988 gern in Rothenburg zu Hause. Studiert habe ich Bergbaukunde an der TH Bergakademie Freiberg/Sachsen und mit einem Ingenieurdiplom abgeschlossen. Mein beruflicher Weg hat mich mit Techniken der Baustoffherstellung und des Umweltschutzes vertraut gemacht. Als leitender Angestellter bin ich lange Zeit in Deutschland und im Ausland tätig gewesen und habe dabei große Teile der Welt kennengelernt. Die Organisation von Prozessen und Abläufen ist mir vertraut und macht mir - in der Regel, besonders wenn sie gelingt - viel Freude. Mit Beginn meines Ruhestandes habe ich mich meinen kulturellen Interessen gewidmet. So versuche ich die Erfahrungen des Berufes auf die Organisation des Toppler Theaters zu übertragen. Nachdem das Theater seit 2013 staatlich gefördert wird, scheint die Mühe von Erfolg gekrönt zu sein. Außer der mittelalterlichen Schönheit ROTHENBURG, spricht mich die Umgebung der Stadt besonders an. Die zum Teil unberührte und artenreiche Natur erinnert mich an meine frühere Heimat Weimar. Meine Familie und ich fühlen uns hier zu Hause.

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„Wird das wieder?“

500 Jahre hat das Gebälk das Dach getragen. Nun ist es krumm und schief geworden und mag nicht mehr. Aber unten wollen sie neuerdings Theater spielen! Zeit also das Dach zu richten, ehe jemanden etwas auf den Kopf fällt.

Es geht um das Gebäude Klosterhof Nummer 6. Ein Haus im Winkel zum früheren Kloster. Mit Mauern, die nach Norden einmal Teil der ersten Stadtbefestigung waren. Wirklich ein Haus mit Tradition, ein Denkmal wie viele Häuser in Rothenburg und – lange unbewohnt und ungenutzt.

Vor sieben Jahren hat sich im angrenzenden Nordhof ein Freilichttheater – das Toppler Theater – angesiedelt und spielt nun Jahr für Jahr von Juni bis August fast jeden Abend.

Ein Theater braucht nicht nur eine Bühne, einen Zuschauerraum, Platz für Garderobe und Maske. Es muss auch ein Büro, Raum für Technik und viel Platz für einen Fundus haben.

Die Bühne ist im Bereich des früheren Klostereingangs von 1747 entstanden, der Nordhof bietet Sitzplatz für 130 Besucher. Garderobe und Maske finden im Fischkeller des Klosters Unterschlupf. Und im Haus Nummer 6 haben sich Büro und Fundus eingerichtet. Mehr schlecht als recht, zunächst ohne Heizung, Wasser und Toilette. Mit feuchten Wänden und morschen Böden.

Seit letztem Jahr sind wir dankbar für Wasser, Gas zum Heizen und die lange vermisste Personaltoilette. Was aber hilft das alles, wenn einem das Dach auf den Kopf zu fallen droht?

Das Bauamt der Stadt hat das Problem erkannt und für Abhilfe gesorgt. Seit Anfang März laufen die Arbeiten – und wie üblich, werden nun die Schäden erst einmal richtig sichtbar. Es muss sehr viel gerissen, ersetzt und gerichtet werden.

Betrachtet man den Zustand Ende März, drängt sich die Frage auf: „Wird das wieder?“ Vor allem, nicht irgendwann, sondern bis zum Beginn der Proben Mitte Mai. Das macht uns schon einige Sorgen, zumal sich auch unsere reichlich vorhandene Ausrüstung – genannt Fundus – sich nicht einfach in Luft auflöst, sondern brauchbar gelagert werden muss. Die Garderobe wurde in den blauen Container der Stadt ausgelagert. Alles andere in den Räumen gestapelt und abgedeckt.

Noch sind die Arbeiten – bei gutem Wetter – im vollen Gange und ein gewisses Zeitpolster ist vorhanden. Deshalb sind wir mit den Verantwortlichen guten Mutes und glauben:

„Das wird schon wieder!“

Erich Landgraf

Ich bin ERICH LANDGRAF, in Münster/Westfalen geboren, in Weimar aufgewachsen, seit 1971 im westlichen Mittelfranken und seit 1988 gern in Rothenburg zu Hause. Studiert habe ich Bergbaukunde an der TH Bergakademie Freiberg/Sachsen und mit einem Ingenieurdiplom abgeschlossen. Mein beruflicher Weg hat mich mit Techniken der Baustoffherstellung und des Umweltschutzes vertraut gemacht. Als leitender Angestellter bin ich lange Zeit in Deutschland und im Ausland tätig gewesen und habe dabei große Teile der Welt kennengelernt. Die Organisation von Prozessen und Abläufen ist mir vertraut und macht mir - in der Regel, besonders wenn sie gelingt - viel Freude. Mit Beginn meines Ruhestandes habe ich mich meinen kulturellen Interessen gewidmet. So versuche ich die Erfahrungen des Berufes auf die Organisation des Toppler Theaters zu übertragen. Nachdem das Theater seit 2013 staatlich gefördert wird, scheint die Mühe von Erfolg gekrönt zu sein. Außer der mittelalterlichen Schönheit ROTHENBURG, spricht mich die Umgebung der Stadt besonders an. Die zum Teil unberührte und artenreiche Natur erinnert mich an meine frühere Heimat Weimar. Meine Familie und ich fühlen uns hier zu Hause.

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Neues Sitzgefühl im Toppler Theater

Das Unternehmen Toppler Theater in Rothenburg ob der Tauber begann im Jahre 2008. Zunächst tastend und suchend. Geld war knapp. Theatererfahrung auch.

Toppler Theater vor Renovierung

Toppler Theater vor Renovierung – Foto: Dieter Balb

Am Anfang galt es, günstigste Angebote für die Einbauten finden. Die Sitze, blütenweiße, feste Kunststoffschalen waren preiswert.

Toppler Theater alte Bestuhlung - Foto: Dieter Balb

Toppler Theater alte Bestuhlung – Foto: Dieter Balb

So wurde mit möglichst einfachen Mitteln begonnen.

126 Plätze, soviel konnten von Beginn an geboten werden. Mit einer Kniefreiheit, die viel Luft zur vorderen Reihe ließ. Aber mit einem Tribünenunterbau, der zum Teil 2 Reihen auf gleicher Höhe beließ.

2013, nach 6 Jahren in denen rund 25.000 Besucher durch das Theater gingen, fingen die ersten Sitze an, brüchig zu werden. Grund dafür, an einen Austausch zu denken. Und das Konzept des Zuschauerbereiches insgesamt zu überprüfen.

Toppler Thester Publiku - Foto: Dieter Balb

Toppler Thester Publiku – Foto: Dieter Balb

Dank finanzieller Hilfe unserer Sponsoren und unterstützt durch den Bayerischen Kulturfonds konnten aktuell die Erfahrungen genutzt und der Zuschauerbereich generell umgestaltet werden:

  • Der Tribünenunterbau wurde so verändert, dass jede Reihe auf einer eigenen, höheren Ebene steht.
  • Die Neugestaltung gestattet die Anordnung von 10 statt bisher 9 Reihen.
  • Bei den neuen Sitzen handelt es sich um Klappsitze, die in ein verzinktes Rohrgestell montiert sind. Die Stabilität ist ungleich besser, was eine erhöhte Lebensdauer gewährleistet.
  • Das ständige Trockenwischen nach Regen entfällt und die Verschmutzung ist kein Problem mehr.
  • Ein weiterer Vorteil ist mit der Neugestaltung verbunden: wir verfügen ab der Saison 2014 über 139 Plätze.

Von den Kosten her gesehen, war wieder einmal ein Kraftakt vonnöten. Der neue Unterbau verschlang mehr als 15.000 Euro. Die Sitze wurden für ca. 12.000 Euro angeschafft. Da blieb kaum Geld für die Montage übrig.

Aber außer Sponsoren und Förderern des Theaters gibt es ja auch noch Freiwillige, die bereit sind, für eine gute Sache Stunden ihrer Freizeit zu opfern. So gingen Gerhard Eggler und Peter Schüler mit Helfern ans Werk und bauten zunächst die alten Konstruktionen aus.

Danach folgte der Einbau der neuen Bestuhlung, was besondere Mühe erforderte. Es sind nämlich nicht nur Sitze festzuschrauben, sondern es ist eine ganz Reihe von Vormontageschritten nötig. Unter der fachlichen Anleitung vom Zimmermeister Michael Göttfert brauchte es einen kompletten Freitag und Samstag, um die Arbeit zum Abschluss zu bringen.

Kreuzschmerzen und Muskelkater, die man sich bei der ungewohnten Belastung einhandelt haben sich gelohnt. Das Werk ist gelungen. In einmaliger Umgebung der mittelalterlichen Stadt haben die „schönsten Kammerfreilichtspiele Bayerns“ an Attraktivität gewonnen

Erich Landgraf

Ich bin ERICH LANDGRAF, in Münster/Westfalen geboren, in Weimar aufgewachsen, seit 1971 im westlichen Mittelfranken und seit 1988 gern in Rothenburg zu Hause. Studiert habe ich Bergbaukunde an der TH Bergakademie Freiberg/Sachsen und mit einem Ingenieurdiplom abgeschlossen. Mein beruflicher Weg hat mich mit Techniken der Baustoffherstellung und des Umweltschutzes vertraut gemacht. Als leitender Angestellter bin ich lange Zeit in Deutschland und im Ausland tätig gewesen und habe dabei große Teile der Welt kennengelernt. Die Organisation von Prozessen und Abläufen ist mir vertraut und macht mir - in der Regel, besonders wenn sie gelingt - viel Freude. Mit Beginn meines Ruhestandes habe ich mich meinen kulturellen Interessen gewidmet. So versuche ich die Erfahrungen des Berufes auf die Organisation des Toppler Theaters zu übertragen. Nachdem das Theater seit 2013 staatlich gefördert wird, scheint die Mühe von Erfolg gekrönt zu sein. Außer der mittelalterlichen Schönheit ROTHENBURG, spricht mich die Umgebung der Stadt besonders an. Die zum Teil unberührte und artenreiche Natur erinnert mich an meine frühere Heimat Weimar. Meine Familie und ich fühlen uns hier zu Hause.

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Die Bewerbung des historischen Festspiels “Der Meistertrunk” um Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes bei der Deutschen UNESCO Kommission e.V.

Rothenburg ob der Tauber
Anschließend an das Thema unseres letzten Blogs möchte ich Euch in aller Kürze etwas über die Bewerbung, ihre Ziele und Kriterien erläutern.

Das UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes, dem die Bundesrepublik Deutschland am 9. Juli 2013 offiziell beigetreten ist, verfolgt die Ziele (Zitat):

– das immaterielle Kulturerbe zu erhalten,

– die Achtung vor dem immateriellen Kulturerbe der jeweiligen Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen zu gewährleisten,

– das Bewusstsein für die Bedeutung des immateriellen Kulturerbes und seine gegenseitige Wertschätzung auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu fördern sowie

– die internationale Zusammenarbeit und Unterstützung zu stärken

Das UNESCO-Übereinkommen bezieht sich auf lebendige Ausdrucksformen kulturellen Erbes. Diese finden ihren Ausdruck u.a. (Auszug) … in darstellenden Künsten (z.B. Tanz, Theater und Musik), in gesellschaftlichen Bräuchen, Ritualen und Festen, …

Mit diesen Grundgedanken und den vielen weiter zu beachtenden Hinweisen, Voraussetzungen und Ausschlusskriterien wie z.B. das Bewerbungen nur eingereicht werden können von Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen, die mit der Ausübung und Pflege des immateriellen Kulturerbes nachweislich nicht vorrangig kommerzielle Interessen verfolgen, haben wir uns guten Mutes an die Bewerbung gemacht.

 

Die nächste Aufgabe bestand darin die Bewerbung in meist begrenzter Wortzahl zu erstellen. Hier einige Beispiele aus dem Bewerbungsformular:

 

Kurzbeschreibung – Nicht mehr als 600 Wörter. Heutige Praxis – 300. Entstehung und Wandel – 300. Wirkung – 150. Eingebundene Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen sowie Art ihrer Beteiligung – 300. Risikofaktoren für die Bewahrung des Kulturerbes – 300 usw.

 

Einen weiteren Punkt der Bewerbung – Dokumentation der kulturellen Ausdrucksform – füllten wir mit einer kleinen Auswahl aus dem riesigen Spektrum des vorhandenen Archiv-Materials über eine Liste von 4 Seiten.

 

Es war wahrlich eine Herausforderung das historische Festspiel „Der Meistertrunk“ das mittlerweile in das 134 ’ste Jahr seines Bestehens geht und eine kaum zu fassende Vielzahl von Fassetten hat, in den Bewerbungsbogen zu fassen.

Aber das Ziel in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen zu werden und damit das Erbe des „Meistertrunk“ in der schönen mittelfränkischen Stadt Rothenburg ob der Tauber zu erhalten und zu bewahren, machte all die damit verbundene Arbeit zu einer gerne zu erfüllenden Aufgabe.

 

Wie man dem Bericht der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. im Internet entnehmen kann, sind im ersten Bewerbungsverfahren für das bundesweite Verzeichnis bei den Kulturministerien der 16 Länder insgesamt 128 Bewerbungen eingegangen und bis April 2014 werden alle Bundesländer eine Vorauswahl für das Verzeichnis treffen. Jedes Land kann zwei Vorschläge an die Kultusministerkonferenz übermitteln. Sie erstellt aus den länderspezifischen Bewerbungen eine Vorschlagsliste, die an das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission weitergeleitet wird. Das unabhängige Expertenkomitee evaluiert im September 2014 die Vorschläge aus den 16 Ländern und die länderübergreifenden Bewerbungen. Voraussichtlich im Dezember 2014 werden dann die ersten Einträge in dem bundesweiten Verzeichnis präsentiert.

 

In der Hoffnung auf Erfolg heißt es nun: Daumendrücken und abwarten.

Pressesprecher:
Benjamin Babel
Historisches Festspiel “Der Meistertrunk“

Bühnen Ensemble im Wandel der Zeit

Bühnen Ensemble im Wandel der Zeit

Großer historischer Festumzug Pfinstsonntag

Großer historischer Festumzug Pfinstsonntag

Historische Ein- und Ausblicke

Historische Ein- und Ausblicke

Neuzeitlich historischer Rückblick

Neuzeitlich historischer Rückblick

Benjamin Babel

Mein Name ist Benjamin Babel. Ich wurde 1962 in Rothenburg ob der Tauber geboren. Nach der Schulzeit und der Ausbildung führten mich meine Wege als Journalist in alle Welt. Doch das Herz schlägt nun mal in der Heimat und so blieb ich mit meinem Rothenburg auch in der Ferne stets verbunden. Seit 2011 lebe ich wieder in Rothenburg ob der Tauber, direkt am Marktplatz. Vielleicht hat mich der ein oder andere Besucher übrigens schon einmal in den Medien gesehen.

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Das historische Festspiel „Der Meistertrunk“ bewirbt sich um Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes bei der Deutschen UNESCO Kommission e.V.

Rothenburg ob der Tauber
Das Historische Festspiel “Der Meistertrunk“ hat sich im November 2013 zur Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes bei der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Deutsche UNESCO-Kommission e.V. beworben.

Das „Festspiel“ wird seit 1881 von seinen derzeit über 100 aktiv teilnehmenden am Bühnenstück „Der Meistertrunk“ sowie in seiner gesamten Form durch die rund 900 Mitglieder des Vereins getragen.

Das Wissen und Können – der Ausdruck von Kreativität und Erfindergeist im Rahmen des „historischen Festspiels“ wird von Generation zu Generation weitergegeben und fortwährend neu gestaltet.

Der Humpen - Der Trunk -ein ungewöhnlicher Handel - eine unglaubliche Tat - das Bühnenstück

Der Humpen – Der Trunk -ein ungewöhnlicher Handel – eine unglaubliche Tat – das Bühnenstück

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen die uns Unterstützung und Hilfe bei der Bewerbung zur Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes gewährt haben. So möchte ich insbesondere die Verfasser der Empfehlungsschreiben erwähnen: Walter Hartl, Oberbürgermeister der Stadt Rothenburg ob der Tauber, Karl Borchardt, Professor am Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften, Institut für Geschichte, Universität Würzburg. Und nicht zuletzt bei all unseren aktiven Mitgliedern, die jährlich ihren Beitrag zur Erhaltung des Festspiels und somit die Bewerbung zur Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes ermöglichen.

Pressesprecher:
Benjamin Babel
Historisches Festspiel „Der Meistertrunk“

Benjamin Babel

Mein Name ist Benjamin Babel. Ich wurde 1962 in Rothenburg ob der Tauber geboren. Nach der Schulzeit und der Ausbildung führten mich meine Wege als Journalist in alle Welt. Doch das Herz schlägt nun mal in der Heimat und so blieb ich mit meinem Rothenburg auch in der Ferne stets verbunden. Seit 2011 lebe ich wieder in Rothenburg ob der Tauber, direkt am Marktplatz. Vielleicht hat mich der ein oder andere Besucher übrigens schon einmal in den Medien gesehen.

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