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Theater lieben lernen in Rothenburg ob der Tauber

Es ist schon ein wenig her, dass ich darauf angesprochen wurde, ob ich nicht in Zukunft die Blog-Beiträge für Herrn Landgraf und damit für das Toppler Theater übernehmen könnte. Ich habe die Möglichkeit genutzt, um meine Zeit am Theater Revue passieren zu lassen und über all das nachzudenken, was ich dort schon erleben durfte. Und immer wieder kreisen meine Gedanken dabei um eine Frage, die mir Reiyk Bergemann in meinem ersten Jahr als Regieassistent gestellt hatte:
Wie hast du eigentlich deine Liebe zum Theater entdeckt?“.

Wenn es etwas länger dauert…

Wir saßen gerade in großer Runde beim gemeinsamen Frühstück: Regisseur Reiyk Bergemann, die vier Schauspieler von „Halbe Wahrheiten“, die Souffleuse und ich. Das war in der ersten Probenwoche und wir sollten einfach die Möglichkeit haben, uns etwas näher kennen zu lernen. Und das war auch gut so, schließlich mussten wir noch weitere zwei Monate miteinander auskommen. Als dann die Frage nach dem „Theatermoment“ aufkam, hatte jeder eine tolle Geschichte auf Lager. Ein Schauspieler verliebte sich während eines Schulausfluges, eine andere war bereits von Kindheit an Fan und schon in der Schule in der Theater AG dabei. Und dann kam ich an die Reihe: „Ich warte noch darauf.“ war meine ehrliche Antwort. Das kam für alle unerwartet.

Kann ein Theatermoment sein: Szene aus "Halbe Wahrheiten"

Szenenbild aus „Halbe Wahrheiten“ am Toppler Theater, © rolf diba

Heute sieht das natürlich anders aus. Aber ich frage mich immer wieder: wann war mein persönlicher Moment? Und wäre ich auch so interessiert, wenn ich nicht das Toppler Theater kennen gelernt hätte? Und geht es anderen wohl genauso?

Ein Stück Rothenburg ob der Tauber

Hingegen kann ich sofort benennen, was ich an unserem Theater so schätze. Das ist zum einen die Örtlichkeit selbst. Ich kenne keine andere Freilichtbühne, die so authentisch wirkt. Auf der einen Seite ist die historische und mit Gräsern bewachsene Stadtmauer. Auf der anderen Seite das Dominikanerinnenkloster, das so viel Geschichte in sich trägt. Und dazwischen diese fast schon romantische Shakespeare-Bühne mit der verspielten Treppe und den vielen Auf- und Abgängen. Und da der Theaterraum nur rund 130 Sitzplätze umfasst, fühlt man sich immer hautnah am Geschehen. Und der Rosenbusch. Ich weiß nicht warum, aber die Rosen an der Eingangstür finde ich einfach toll. All das inmitten einer mittelalterlichen Stadt, mit ihren Türmen, Mauern und Toren. Das passt einfach.

Harte Arbeit für den Erfolg

Dann sind dort natürlich noch die Menschen. Die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter. Die SchauspielerInnen, Regisseure und PraktikantInnen. Alle freuen sich auf die Theatersaison, auf vergnügliche Sommerabende bei einem Glas Wein oder Sekt und guter Unterhaltung; auf spannende Stücke, interessante Schauspieler und nette Gespräche mit dem Publikum. Und alle arbeiten sehr hart für diesen Erfolg. Gerade unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen tragen so viel zu einem vergnüglichen Theaterabend bei. Wenn an einem Premierenabend noch alle Gäste und Mitarbeiter ein wenig zusammenkommen und über das Erlebte reden, dann ist das einfach ein schöner Abend.

 

Jeder hatte wohl schon seinen Theatermoment: Unsere Ehrenamtlichen Mitarbeiter

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen am Toppler Theater, Foto © rolf diba

Lust auf einen Abend am Toppler Theater?

Ich hoffe, dass auch in diesem Jahr wieder viele solcher schönen Abende stattfinden können. Die Stücke geben sicherlich die Möglichkeit dazu. Da wäre zunächst „Wir lieben und wissen nichts“ von Moritz Rinke, das am ersten Juli Premiere hat. In der Komödie rund um einen Wohnungstausch gibt es viel zu lachen, aber auch zum Nachdenken. Regie führt wieder Oliver Zimmer und auch die Schauspieler Daniel Pietzuch, Armin Hägele und Katharina Friedl werden erneut zu sehen sein. Verstärkt wird die Gruppe durch Katrin Wunderlich, die erstmals in Rothenburg ob der Tauber auf der Bühne stehen wird.

Das Plakat zur ersten EIgenproduktion: Wir lieben und wissen nichts

Das Plakat zu „Wir lieben und wissen nichts“

Aktuelles Plakat zur zweiten Eigenproduktion: Der dressierte Mann

Das Plakat zu „Der dressierte Mann“

Auch die zweite Eigenproduktion verspricht unterhaltsame Abende. Mit dem Stück „Der dressierte Mann“ von John von Düffel wird erneut die Frage aufgeworfen, wer denn nun in Wirklichkeit das unterdrückte Geschlecht ist. Premiere ist am 29. Juli. Regisseur Martin König hat sich dafür die SchauspielerInnen Barbara von Münchhausen, Kathrin Becker, Michelle Brubach und Benjamin Hille ins Boot geholt. Damit sind am Toppler Theater auch erstmals acht Schauspieler in einer Saison beschäftigt. Sehr passend für das achte Theaterjahr. Ergänzt wird das Programm erneut durch die Hans-Sachs-Spiele und einem Konzert des Danzig Baltik Quartett.

Acht Schauspieler im Achten Jahr - das Ensemble des Toppler Theaters

Das Ensemble des Toppler Theaters 2015 – viele neue Gesichter

Die eigene Theaterliebe entdecken

Und wer weiß: vielleicht ist in diesem Jahr auch Ihr ganz persönlicher Theaterabend, ihr „Theatermoment“ dabei? Feststellen können Sie das freilich nur, wenn Sie auch eine Vorstellung besuchen. Ich für meinen Teil freue mich am Toppler Theater in Rothenburg ob der Tauber beschäftigt zu sein und jeden Abend ein wenig mehr Theater lieben zu lernen.

Marian Jaworski

Mein Name ist Marian Jaworski. Geboren wurde ich 1981 in Rothenburg ob der Tauber und ging hier auch zur Schule. Nach meinem Hochschulabschluss der Neueren und Neuesten Geschichte, fränkischen Landesgeschichte und politischen Theorie und Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, zog es mich erneut in meine Heimat zurück. Seit 2010 arbeite ich für das Toppler Theater. Zunächst als Regieassistent tätig, bin ich mittlerweile auch für Teile der Organisation und des Marketings zuständig.

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Bald ist Saison – nun kann sie kommen!

Im mittelalterlichen Rothenburg gibt es immer wieder einmal Baustellen. Alte Bauten wollen gepflegt sein, das denkmalgeschützte Ensemble muss erhalten bleiben.

In diesem Sinne war auch das vom Toppler Theater genutzte Gebäude Klosterhof 6 nach Jahren ohne Nutzung einmal fällig. Allerdings: das Haus grundlegend zu sanieren braucht mehr Geld, als der städtische Haushalt zur Zeit leisten kann. Doch die Theaterleute sind sowohl bescheiden, als auch einfallsreich und nutzen das Haus, so wie es eben ist. Von Kleinigkeiten, die man selbst tun oder bezahlen kann einmal abgesehen.

Das den Eigentümer Stadt betreffende Problem war z.B. die Gefahr durch herab fallende Ziegel. Der ca. 500 Jahre alte Dachstuhl – massiv Eiche – konnte das Dach nicht mehr richtig tragen. Hier und da musste gesichert und ersetzt werden. Besonders schlimm: die Decke des 1. Stockes war abgesunken und daher zu heben. Und das bei Räumen, die als Fundus genutzt und ziemlich vollgepackt sind.

Dachstuhl im Toppler Theater, Foto: Dieter Balb

Dachstuhl im Toppler Theater, Foto: Dieter Balb

Ende April/Anfang Mai war alles wieder im Lot und nun sicher und gefahrlos nutzbar. Der Dachboden, wie zu sehen, bietet viel Raum. Leider als Lagerraum nur sehr eingeschränkt nutzbar, da zusätzliche Brandlasten vermieden werden müssen. Aber vielleicht kann man dort ja Proben, wenn es im Freien zu kalt oder zu feucht ist. Und damit das Proben im Musiksaal vermeiden. Die Praxis wird es zeigen.

Blick in das Theater, Foto: Dieter Balb

Blick in das Theater, Foto: Dieter Balb

Inzwischen sind fleißige Helfer dabei, den Fundus einzuräumen und in gespendete Schränke und Regale zu ordnen. Das entstandene Durcheinander nimmt von Tag zu Tag ab. Auch die neue Bestuhlung ist fertig und muss nur die Nummern aufgeklebt bekommen. Die Bühne hat einen (teuren) rutsch- und wasserfesten Belag aus Siebdruckplatten erhalten. Bisher nicht nutzbare Räume im Erdgeschoss wirken wie neu.

Klosterhof 6 mit neuem Dach, Foto: Dieter Balb

Klosterhof 6 mit neuem Dach, Foto: Dieter Balb

Das Haus ist vom Gerüst befreit. Das Eingangstor zum Theater ist gestrichen. Die Absperrgitter sind  abtransportiert und der blaue Container ist verschwunden. Alles wirkt fast wie vor der Baustelle. Doch die Organisation der Theaterarbeit wird nun ein wenig leichter. Dank allen Beteiligten, dem Bauamt, den Firmen und besonders unseren Helfern.

Bald ist Saison – nun kann sie kommen!

Die Saison 2014 startet übrigens bereits am 27.Juni 2014. Mehr Information zum Spielplan und Tickets unter: www.toppler-theater.de

 

 

Erich Landgraf

Ich bin ERICH LANDGRAF, in Münster/Westfalen geboren, in Weimar aufgewachsen, seit 1971 im westlichen Mittelfranken und seit 1988 gern in Rothenburg zu Hause. Studiert habe ich Bergbaukunde an der TH Bergakademie Freiberg/Sachsen und mit einem Ingenieurdiplom abgeschlossen. Mein beruflicher Weg hat mich mit Techniken der Baustoffherstellung und des Umweltschutzes vertraut gemacht. Als leitender Angestellter bin ich lange Zeit in Deutschland und im Ausland tätig gewesen und habe dabei große Teile der Welt kennengelernt. Die Organisation von Prozessen und Abläufen ist mir vertraut und macht mir - in der Regel, besonders wenn sie gelingt - viel Freude. Mit Beginn meines Ruhestandes habe ich mich meinen kulturellen Interessen gewidmet. So versuche ich die Erfahrungen des Berufes auf die Organisation des Toppler Theaters zu übertragen. Nachdem das Theater seit 2013 staatlich gefördert wird, scheint die Mühe von Erfolg gekrönt zu sein. Außer der mittelalterlichen Schönheit ROTHENBURG, spricht mich die Umgebung der Stadt besonders an. Die zum Teil unberührte und artenreiche Natur erinnert mich an meine frühere Heimat Weimar. Meine Familie und ich fühlen uns hier zu Hause.

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„Wird das wieder?“

500 Jahre hat das Gebälk das Dach getragen. Nun ist es krumm und schief geworden und mag nicht mehr. Aber unten wollen sie neuerdings Theater spielen! Zeit also das Dach zu richten, ehe jemanden etwas auf den Kopf fällt.

Es geht um das Gebäude Klosterhof Nummer 6. Ein Haus im Winkel zum früheren Kloster. Mit Mauern, die nach Norden einmal Teil der ersten Stadtbefestigung waren. Wirklich ein Haus mit Tradition, ein Denkmal wie viele Häuser in Rothenburg und – lange unbewohnt und ungenutzt.

Vor sieben Jahren hat sich im angrenzenden Nordhof ein Freilichttheater – das Toppler Theater – angesiedelt und spielt nun Jahr für Jahr von Juni bis August fast jeden Abend.

Ein Theater braucht nicht nur eine Bühne, einen Zuschauerraum, Platz für Garderobe und Maske. Es muss auch ein Büro, Raum für Technik und viel Platz für einen Fundus haben.

Die Bühne ist im Bereich des früheren Klostereingangs von 1747 entstanden, der Nordhof bietet Sitzplatz für 130 Besucher. Garderobe und Maske finden im Fischkeller des Klosters Unterschlupf. Und im Haus Nummer 6 haben sich Büro und Fundus eingerichtet. Mehr schlecht als recht, zunächst ohne Heizung, Wasser und Toilette. Mit feuchten Wänden und morschen Böden.

Seit letztem Jahr sind wir dankbar für Wasser, Gas zum Heizen und die lange vermisste Personaltoilette. Was aber hilft das alles, wenn einem das Dach auf den Kopf zu fallen droht?

Das Bauamt der Stadt hat das Problem erkannt und für Abhilfe gesorgt. Seit Anfang März laufen die Arbeiten – und wie üblich, werden nun die Schäden erst einmal richtig sichtbar. Es muss sehr viel gerissen, ersetzt und gerichtet werden.

Betrachtet man den Zustand Ende März, drängt sich die Frage auf: „Wird das wieder?“ Vor allem, nicht irgendwann, sondern bis zum Beginn der Proben Mitte Mai. Das macht uns schon einige Sorgen, zumal sich auch unsere reichlich vorhandene Ausrüstung – genannt Fundus – sich nicht einfach in Luft auflöst, sondern brauchbar gelagert werden muss. Die Garderobe wurde in den blauen Container der Stadt ausgelagert. Alles andere in den Räumen gestapelt und abgedeckt.

Noch sind die Arbeiten – bei gutem Wetter – im vollen Gange und ein gewisses Zeitpolster ist vorhanden. Deshalb sind wir mit den Verantwortlichen guten Mutes und glauben:

„Das wird schon wieder!“

Erich Landgraf

Ich bin ERICH LANDGRAF, in Münster/Westfalen geboren, in Weimar aufgewachsen, seit 1971 im westlichen Mittelfranken und seit 1988 gern in Rothenburg zu Hause. Studiert habe ich Bergbaukunde an der TH Bergakademie Freiberg/Sachsen und mit einem Ingenieurdiplom abgeschlossen. Mein beruflicher Weg hat mich mit Techniken der Baustoffherstellung und des Umweltschutzes vertraut gemacht. Als leitender Angestellter bin ich lange Zeit in Deutschland und im Ausland tätig gewesen und habe dabei große Teile der Welt kennengelernt. Die Organisation von Prozessen und Abläufen ist mir vertraut und macht mir - in der Regel, besonders wenn sie gelingt - viel Freude. Mit Beginn meines Ruhestandes habe ich mich meinen kulturellen Interessen gewidmet. So versuche ich die Erfahrungen des Berufes auf die Organisation des Toppler Theaters zu übertragen. Nachdem das Theater seit 2013 staatlich gefördert wird, scheint die Mühe von Erfolg gekrönt zu sein. Außer der mittelalterlichen Schönheit ROTHENBURG, spricht mich die Umgebung der Stadt besonders an. Die zum Teil unberührte und artenreiche Natur erinnert mich an meine frühere Heimat Weimar. Meine Familie und ich fühlen uns hier zu Hause.

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Neues Sitzgefühl im Toppler Theater

Das Unternehmen Toppler Theater in Rothenburg ob der Tauber begann im Jahre 2008. Zunächst tastend und suchend. Geld war knapp. Theatererfahrung auch.

Toppler Theater vor Renovierung

Toppler Theater vor Renovierung – Foto: Dieter Balb

Am Anfang galt es, günstigste Angebote für die Einbauten finden. Die Sitze, blütenweiße, feste Kunststoffschalen waren preiswert.

Toppler Theater alte Bestuhlung - Foto: Dieter Balb

Toppler Theater alte Bestuhlung – Foto: Dieter Balb

So wurde mit möglichst einfachen Mitteln begonnen.

126 Plätze, soviel konnten von Beginn an geboten werden. Mit einer Kniefreiheit, die viel Luft zur vorderen Reihe ließ. Aber mit einem Tribünenunterbau, der zum Teil 2 Reihen auf gleicher Höhe beließ.

2013, nach 6 Jahren in denen rund 25.000 Besucher durch das Theater gingen, fingen die ersten Sitze an, brüchig zu werden. Grund dafür, an einen Austausch zu denken. Und das Konzept des Zuschauerbereiches insgesamt zu überprüfen.

Toppler Thester Publiku - Foto: Dieter Balb

Toppler Thester Publiku – Foto: Dieter Balb

Dank finanzieller Hilfe unserer Sponsoren und unterstützt durch den Bayerischen Kulturfonds konnten aktuell die Erfahrungen genutzt und der Zuschauerbereich generell umgestaltet werden:

  • Der Tribünenunterbau wurde so verändert, dass jede Reihe auf einer eigenen, höheren Ebene steht.
  • Die Neugestaltung gestattet die Anordnung von 10 statt bisher 9 Reihen.
  • Bei den neuen Sitzen handelt es sich um Klappsitze, die in ein verzinktes Rohrgestell montiert sind. Die Stabilität ist ungleich besser, was eine erhöhte Lebensdauer gewährleistet.
  • Das ständige Trockenwischen nach Regen entfällt und die Verschmutzung ist kein Problem mehr.
  • Ein weiterer Vorteil ist mit der Neugestaltung verbunden: wir verfügen ab der Saison 2014 über 139 Plätze.

Von den Kosten her gesehen, war wieder einmal ein Kraftakt vonnöten. Der neue Unterbau verschlang mehr als 15.000 Euro. Die Sitze wurden für ca. 12.000 Euro angeschafft. Da blieb kaum Geld für die Montage übrig.

Aber außer Sponsoren und Förderern des Theaters gibt es ja auch noch Freiwillige, die bereit sind, für eine gute Sache Stunden ihrer Freizeit zu opfern. So gingen Gerhard Eggler und Peter Schüler mit Helfern ans Werk und bauten zunächst die alten Konstruktionen aus.

Danach folgte der Einbau der neuen Bestuhlung, was besondere Mühe erforderte. Es sind nämlich nicht nur Sitze festzuschrauben, sondern es ist eine ganz Reihe von Vormontageschritten nötig. Unter der fachlichen Anleitung vom Zimmermeister Michael Göttfert brauchte es einen kompletten Freitag und Samstag, um die Arbeit zum Abschluss zu bringen.

Kreuzschmerzen und Muskelkater, die man sich bei der ungewohnten Belastung einhandelt haben sich gelohnt. Das Werk ist gelungen. In einmaliger Umgebung der mittelalterlichen Stadt haben die „schönsten Kammerfreilichtspiele Bayerns“ an Attraktivität gewonnen

Erich Landgraf

Ich bin ERICH LANDGRAF, in Münster/Westfalen geboren, in Weimar aufgewachsen, seit 1971 im westlichen Mittelfranken und seit 1988 gern in Rothenburg zu Hause. Studiert habe ich Bergbaukunde an der TH Bergakademie Freiberg/Sachsen und mit einem Ingenieurdiplom abgeschlossen. Mein beruflicher Weg hat mich mit Techniken der Baustoffherstellung und des Umweltschutzes vertraut gemacht. Als leitender Angestellter bin ich lange Zeit in Deutschland und im Ausland tätig gewesen und habe dabei große Teile der Welt kennengelernt. Die Organisation von Prozessen und Abläufen ist mir vertraut und macht mir - in der Regel, besonders wenn sie gelingt - viel Freude. Mit Beginn meines Ruhestandes habe ich mich meinen kulturellen Interessen gewidmet. So versuche ich die Erfahrungen des Berufes auf die Organisation des Toppler Theaters zu übertragen. Nachdem das Theater seit 2013 staatlich gefördert wird, scheint die Mühe von Erfolg gekrönt zu sein. Außer der mittelalterlichen Schönheit ROTHENBURG, spricht mich die Umgebung der Stadt besonders an. Die zum Teil unberührte und artenreiche Natur erinnert mich an meine frühere Heimat Weimar. Meine Familie und ich fühlen uns hier zu Hause.

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